Wie groß ist die Passergenauigkeit beim nachträglichen Eindruck?


Bei der Personalisierung vorgedruckter Druckstücke muss mit Blick auf das Gesamtergebnis zwischen zwei maßgeblichen Ursachen unterschieden werden. Zum einen sind dies die primären Schneidtoleranzen im Fertigungsprozess der Druckerei zum anderen die Schwankungsbreite in der nachfolgenden Personalisierung im digitalen Eindruck (Inkjet- oder Laserdruck).

Im Bereich der Weiterverarbeitung von Drucksachen (Schneiden, Falzen, ..) ist Präzision und Genauigkeit enorm wichtig und von höchster Bedeutung. In der grafischen Industrie wie auch in unserem Lettershop werden daher inzwischen computergesteuerte Maschinen eingesetzt, um die bestmögliche Qualität und ein zufriedenstellendes Endergebnis zu erzielen. Dennoch kann es beim Schneiden des Papiers zu leichten Toleranzen und Abweichungen kommen. Je nach Art des Produktes und des zum Einsatz kommenden Materials beträgt die Schneidetoleranz bei zunehmender Grammatur und kritischen Strukturen/Oberflächen bis zu 2 mm. Diese Schneidedifferenzen können nie ganz ausgeschlossen werden und dazu führen, dass seitenabfallende Elemente wie z. B. Bilder, Schriften oder schmale Streifen angeschnitten werden oder ungleichmäßig aussehen. Gleiches gilt resultierend für den Stand der Personalisierung, so dass diese u.U. nicht exakt an der vorgesehen Stelle steht. Bereits bei der Anlage des Seitenlayouts ist daher darauf zu achten, dass Schriften oder grafische Gestaltungselemente nicht zu sehr am Rand positioniert werden und ausreichend Freiraum um die nachträglich einzubringenden Personalisierungen, Codierungen o.dgl. besteht.

Moderne Digitaldruckmaschinen, wie sie in unserem Lettershop eingesetzt werden, haben laut Herstellerangaben eine Passer- und Registerhaltigkeit von 0,5 bis 1 mm.

Die Toleranzen im Inkjet-Verfahren sind bei der Verarbeitung von Einzelnutzen technisch bedingt höher. Aufgrund der deutlich höheren Verarbeitungsgeschwindigkeit ist eine dem Laserdruck vergleichbare Papierführung und Positioniergenauigkeit des Druckbildes nicht gegeben. Das Inkjet-Verfahren wird daher in der Regel nur bei einfachen Adressierungen von Postkarten oder Kuverts mit ausreichendem Weißraum um das Druckbild herum eingesetzt.

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